Worms – Heppenheim

Juden in Heppenheim (Worms)

Bis 1969 hieß der Ort Heppenheim an der Wiese, bis er nach Worms eingemeindet wurde. Die Anwesenheit von Juden ist seit 1722 bezeugt. Ihre Zahl dürfte bis zum Jahre 1900 50 Personen nicht überschritten haben.

Als Ersatz für einen bescheidenen Betraum in einem privaten Haus wurde 1911 – 1913 eine Synagoge erbaut, die dann 1938 in den Novemberpogromen zerstört wurde.

Nach zahlreichen Ab- und Auswanderungen in den 1930er-Jahren waren 1940 nur wenige jüdische Einwohner in dem Ort verblieben, alle wurden von den Nazis deportiert.


Der Friedhof in Heppenheim

Die Toten der jüdischen Gemeinde Heppenheim wurden zunächst in Dalsheim, später in Pfeddersheim bestattet. Erst 1900 bestand ein eigener Friedhof, der bis 1935 benutzt wurde. Auf einer Fläche von 337 m2 sind 18 Grabsteine erhelten.
Der Friedhof wurde in der NS-Zeit mehrfach geschändet, 1945 dann wieder hergestellt.

Einige Ansichten vom Heppenheimer Friedhof


Quellen und Literatur (Heppenheim)

Arnsberg, Paul: Die jüdischen Gemeinden in Hessen, Frankfurt 1971

Kropp, Werner: Der Judenfriedhof in Worms-Heppenheim, in:http://www.worms.de/de/stadtteil/heppenheim/Judenfriedhof.php

http://www.alemannia-judaica.de/wo_heppenheim_friedhof.htm

http://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/h-j/2176-heppenheim-a-d-wiese-rheinland-pfalz

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim und Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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