Maastricht

Juden in Maastricht

Wappen von Maastricht – Wiki gemeinfrei

Maastricht ist eine Großstadt im Süden der Niederlande. Die Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Limburg. Sie hat eine bekannte Universität und weist ein reichhaltiges kulturelles Leben auf.

Jüdisches Leben gab es schon im Mittelalter. Ab 1295 gab es eine Synagoge und eine Mikwe. Den Juden wurde durch die spanischen Eroberer eine Ansiedlung verwehrt. Erst mit Napoleon gelangten Juden wieder in größerer Zahl in den Süden von Holland.

Nach 1940 wurde der größte Teil der Juden in der Region ermordet. Nach dem Krieg war die Wiederansiedlung erschwert, auch durch offene Aversionen der niederländischen Bevölkerung. Heute wohnen in Limburg noch ca. 100 Juden.

Die Synagoge in der Jodenstraat


Der jüdische Friedhof am Tongerseweg

Der jüdische Friedhof wurde im Jahre 1809 ausserhalb der Stadtmauern neben dem Garten des damaligen Totengräbers angelegt.

Er ist heute Teil des allgemeinen Friedhofs.


Quellen und Literatur

www.joods.nl/2004/03/joods-leven-in-maastricht-en-antwerpen/

https://de.wikipedia.org/wiki/Maastricht

http://www.begraafplaatstongerseweg.nl/

Bilder und Texte: Gisela&Wolfgang Heumann, 12_2018

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