Ahlen

Juden in Ahlen

Bereits im Jahre 1546 wird über einen Juden in Ahlen berichtet. Abererst vom Ende des 17. Jahrhunderts an kam es zu einer fortlaufenden Ansiedlung von Juden im Ort. Im 19. Jahrhundert sieg die Anzahl der Juden im Ort deutlich an. Die Gemeinde besaß eine kleine Synagoge und eine Schule.

Die Synagoge wurde 1938 zerstört. Die Juden wurden gequält und vertrieben. Ein jüdischer Bürger kam nach dem Krieg zurück.


Der jüdische Friedhof von Ahlen

Der alte jüdische Friedhof bestand seit 1788. Er wurde im Jahre 1938 aufgelöst, da er seit längerer Zeit belegt war. Der neue Friedhof neben dem christichen Kommunalfriedhof überstand die Zeit bis heute relativ unbeschadet. Heute stehen hier noch 106 Grabsteine.


Quellen und Literatur

Günter Birkmann/Hartmut Stratmann, Bedenke vor wem du stehst,  Klartext Verlag, Essen 1998

Michael Brocke, Feuer an dein Heiligtum gelegt, Kamp Verlag, Bochum 1999

Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Münster, J.P.Bachem Verlag, Köln 2002, S. 451 – 457

Hans W. Gummersbach, Ahlen, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe,  Ardey-Verlag, München 2008

Bilder : Chr. Damhus. Texte: Gisela&Wolfgang Heumann, 9-2017

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