Dülmen

Jüdisches Leben in Dülmen

Das Wappen der Stadt – Wikipedia gemeinfrei

Duelmen ist eine Kleinstadt im westlichen Münsterland. 

Bereits im 15. Jahrhundert lassen sich einzelne Juden im Ort nachweisen. Um 1870 erreichte die Anzahl der Juden in der Stadt 120 Menschen. Im Ort bestanden eine Schule und eine Synagoge. Im November 198 wurde die Synagoge durch Brandstiftung zerstört. Heute erinnert eine Tafel an den Standort.

Die jüdischen Einwohner Duelmens wurden in den Jahren 1941 und 1942 verschleppt und ermordet.


Die Friedhöfe von Dülmen

Stelen am alten Friedhof

Vom Jahre 1620 an wurde auf einer Fläche am Lüdinghauser Tor beerdigt. Im Jahre 1937 wurde der Friedhof aufgehoben, die Grabsteine wurden auf dem neuen Friedhof am Kapellenweg aufgestellt.

Seit 1979 erinnert ein Mahmmal, seit 1990 ein zweites Mahnmal an den vergangenen Friedhof.

Der neue Friedhof liegt neben dem evangelischen Friedhof am Kapellenweg. Heute sind noch 32 Grabsteine vorhanden. Am Ende des Friedhofs steht das Mausoleum der Familie Bendix in Form eines dorischen Tempels.


Quellen und Literatur

Jüdisches Kulturerbe NRW, Elfie Pracht-Jörns, Teil 4, Bachem Köln 1992

Historisches Handbuch der Jüdischen Gemeinschaften Westfalen Lippe, Freund et al., Pardey Münster, 2008

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_D%C3%BClmen

Lehnhard, Karina, Der jüdische Friedhof in Dülmen, Laumann, 1992

Hartmut Stratmann, Günter Birkmann: Jüdische Friedhöfe in Westfalen und Lippe, Düsseldorf 1987

Fotos: Christian Damhus, Rosendahl; Fotos und Texte: Gisela&Hendrik&Wolfgang Heumann, 3_2016, 3_2017

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