Horstmar

Juden in Horstmar

Das Wappen von Horstmar – Wikipedia gemeinfrei

Juden lebten ab 1683 in Horstmar. Ab 1818 bestand einb Betraum, ab 1858 eine Synagoge im Ort. Sie wurde nach langen Querelen errichtet und hatte eine Grundfläche von 71 m². Die Synagoge wurde im November 1938 zerstört.


Die jüdischen Friedhöfe von Horstmar

Der erste Friedhof lag am Stadtwall in der Nähe des Münstertores. Ab 1845 lag an der Borghorster Strasse Ecke Bahnhofstrasse am Gelände einer heutigen Fabrik. Ein Gedenkstein erinnert an den Friedhof. Ab 1927 begruben die Juden ihre Toten auf einem Teil des Kommunalfreidhofs. Fünf Grabsteine sind noch vorhanden.


Quellen und Literatur Horstmar

Pracht-Jörns, Elfi, Jüdisches Kulturerbe von NRW, Bachem, Köln, 2002

Hartmut Stratmann, Günter Birkmann: Jüdische Friedhöfe in Westfalen und Lippe, Düsseldorf 1987

Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Münster. Herausgegeben von Susanne Freund, Franz-Josef Jakobi und Peter Johanek. Redaktion Susanne Freund, Anna-Therese Grabkowsky und Rita Schlautmann-Overmeyer. Münster 2008

Fotos: Christian Damhus, Rosendahl; Test Gisela&Wolfgang Heumann

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