Legden

Juden in Legden

Zum Ende des 18. Jahrhunderts hin lebten einzelne Schutzjuden in Legden. Erst im 19. Jahrhundert erhöhte sich die Zahl auf etwa dreißig Gemeindmitglieder.

Die Familien hatten eine Betstube im Hause des Abrahem Philipp. Eine Betstube war um 1930 noch vorhanden und wurde bei den Pogromen im November 1938 zerstört.

Die letzte Jüdin, Henriette Rosenbaum, wurde verschleppt und ermordet.


Der jüdische Friedhof von Legden

Der jüdische Friedhof, der von 1742 an belegt wurde, liegt an der Ahauser Straße. Es befinden sich dort noch 8 Grabsteine.


Quellen und Literatur

Stratmann,  Birkmann: Jüdische Friedhöfe in Westfalen und Lippe. dkv Verlag, Düsseldorf 1987

Jüdisches Kulturerbe in NRW, Münster, Band 4, Bachem, Köln, 2002

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