Reken

Juden in Reken

Reken liegt im westlichen Münsterland und gehört zum Kreis Borken. Es existieren die Ortsteile Groß- und Klein Reken.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten einzelne Juden in den Städten.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts lebten einige wenige Familien hier. Nach 1914 begann die Abwanderung, so dass im Jahre 1930 nur noch 3 Familien in den Orten wohnten.

Die Juden aus den beiden Orten gehörten zur Synagogengemeinde Borken.

Klein Reken und Groß Reken besaßen jeweils einen eigenen Friedhof.

Einigen Menschen gelang in der NS Zeit die Auswanderung, die meidten wurden deportiert und ermordet.


Die Friedhöfe

Der Friedhof in Klein Reken

Der Friedhof von Klein Reken gehörte früher zur Gemeinde Lembeck. Bis etwa 1914 wurden hier Tote bestattet. Die Grabsteine wurden während der NS Zeit vernichtet. Um 1981 wurde ein Gedenkstein aufgestellt.

Der Friedhof von Groß Reken

Der Friedhof liegt in einem Wald auf dem Kerkenberg .

Es sind noch 14 Gräber vorhanden. Der älteste Stein stammt von 1889, der jüngste von 1941. Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer der Verfolgungen.


Literatur

www.wikipedia.de/Friedhöfe_wulfen .html

Dorsten unterm Hakenkreuz, Bd. 1: Die jüdische Gemeinde. 5. Aufl. 1986, S.36 //

Juden in Dorsten und in der Herrlichkeit Lembeck. 1989 // Jürgen Kleimann: Der jüdische Friedhof – ein fast vergessener Ort am Rande Wulfens. In: Heimatkalender 2002, S.145f

Jüdisches Kulturerbe NRW, Elfie Pracht-Jörns, Teil 4, Bachem Köln 1992

Historisches Handbuch der Jüdischen Gemeinschaften Westfalen Lippe, Freund et al., Pardey Münster, 2008

Autoren: Gisela & Wolfgang Heumann 9_2014

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