Schoeppingen

Juden in Schoeppingen

Schoeppingen ist eine Gemeinde im westlichen Münsterland und gehört zum Kreis Borken.

Bereits im 17. Jahrhundert sind Juden in der Gegend schriftlich erwähnt. Eine durchgehende Besiedlung ergab sich mit dem Zuzug des Juden Morgenus Heumann um 1720. Bis zum Jahre 1850 stieg die Anzahl der jüdischen Bürger auf 25 Köpfe, danach nahm sie kontinuierlich ab.

Ab 1843 bestand eine Betstube im Ort. Die Juden gehörten zum Synagogenverband Ahaus.

Ab 1823 bestand ein jüdischer Friedhof.


Der jüdische Friedhof in Schoeppingen

Ab 1823 bestand ein jüdischer Friedhof. Er liegt unweit der Strasse nach Horstmar. Es stehen dort noch zwölf gut erhaltene Grabsteine.


Quellen und Literatut Schoeppingen

Pracht-Jörns, Elfi, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein Westfalen, Bachem, Köln, 2002

Fotos Christian Damhus, Rosendahl; Texte Wolfgang&Gisela Heumann

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