Anholt

Jüdisches Leben in Anholt

Seit dem frühen 17. Jahrhundert lassen sich jüdische Familien in Anholt, einem kleinen Städtchen an Niederrhein, nachweisen.

Eine Synagoge am Ort wurde 1831 eingeweiht. Sie fiel dem Krieg zum Opfer.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschwand die Jüdische Gemeinde durch Abwanderung aus Anholt.


Der Friedhof von Anholt

Das Eingangstor

Der Friedhof am Dwarsefeld wurde vom Beginn des 19. Jahrhunderts benutzt. Die letzte Beerdigung fand im Jahre 1934 statt.

Heute stehen auf dem Gelände noch 17 Grabsteine.


Quellen und Literatur

Pracht Jörns, Elfi, Jüdisches Kulturerbe, Bachem, Köln, Band IV, 2002

Brocke M./Müller Chr.: Haus des Lebens, Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Leipzig 2001

Steinheim Institut, Epidat

Brocke M./Müller Chr.: Haus des Lebens, Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Leipzig 2001 

 Hauptseite des Steinheim Instituts Essen

www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NRW/PROJEKTE/titel.htm

www.alemannia-judaica.de

Stratmann, Birkmann: Jüdische Friedhöfe in Westfalen und Lippe. dkv, Düsseldorf 1987

 Bilder und Texte:  Gisela&Wolfgang Heumann, 2/2016

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