Bruchsal

Juden in Bruchsal

Die Synagoge in Bruchsal Wiki Commons

Bruchsal ist eine Stadt in der Nähe von Karlsruhe in Baden Württemberg.
Juden gab es in der Stadt bereits in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Im Jahre 1349 kam es durch die Pestpogrome zur Auslöschung der Gemeinde.
Erst nach 1600 lassen sich wieder Juden in der Stadt nieder.
Die Gemeinde besaß neben einer Synagoge eine Schule, eine Mikwe und andere soziale Gebäude.
Der Tabak-, Hopfen- und Tuchhandel war fest in jüdischer Hand.
Nach 1933 wurden von den über 700 Personen die meisten vertrieben, die verbliebenen 114 Juden wurden verschleppt und ermordet.
Die Synagoge wurde 1938 abgebrannt.


Der Friedhof von Bruchsal

Die Leichenhalle

Der Friedhof wurde im Jahre 1879 eingeweiht. Er ist Teil des städtischen Friedhofs. Die Tahara Halle ist ebenfalls erhalten. Der Friedhof hat 370 Grabstellen und wird auch heute noch benutzt. Während der NS Zeit wurde der Friedhof nicht beschädigt.


Quellen und Literatur

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Bruchsal

http://www.alemannia-judaica.de/bruchsal_friedhof.htm

http://www.alemannia-judaica.de/bruchsal_synagoge.htm

http://ka.stadtwiki.net/Juden_in_Bruchsal

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/482-bruchsal-baden-wuerttemberg

Fotos: Heiner Knester, Ilvesheim, Text: Gisela&Wolfgang Heumann

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