Hockenheim

Juden in Hockenheim

Gedenktafel am Ort der Synagoge Reinhardhauke cc 3.0

Schon im 16.Jahrhundert sind in Hockenheim einzelne jüdische Familien erwähnt. Eine jüdische Gemeinde dürfte jedoch erst zu Beginn des 18.Jahrhunderts entstanden sein. Eine Synagoge wurde 1833 erbaut, auch gab es ein rituelles Bad in einem Privathaus in der Nähe der Synagoge. 1877 erfolgte ein Umbau und Renovierung der Synagoge unter Einbeziehung der Mikwe. Das ganze Gebäude wurde 1938 zerstört und später abgerissen.
Die jüdischen Einwohner handelten mit Vieh und landwirtschaftlichen Produkten, später spielte der Handel mit Tabak und die Herstellung von Zigarren eine Rolle.


Der Friedhof

Eingang zum Friedhof

Hockenheim hatte zunächst keinen eigenen Friedhof, die Verstorbenen wurden auf dem Verbandsfriedhof in Wiesloch, beigesetzt. 1879 wurde ein eigener Friedhof errichtet, der eine Fläche von 5,72 a hat. Heute sind noch 53 Grabsteine vorhanden. Der älteste Grabstein ist von 1880, die letzte Bestattung fand 1977 statt.

Auswahl von Bildern des Friedhofs


Quellen und Literatur

Hahn, Joachim: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte  in Baden-Württemberg,  Stuttgart 1982.

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/h-j/923-hockenheim-baden-wuerttemberg

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Hockenheim
 
File „Gedenktafel“ licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim und Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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