Ladenburg

Juden in Ladenburg

Gedenktafel an der Stelle der ehemaligen Synagoge

In Ladenburg lebten Juden schon im Mittelalter. Die frühe Gemeinde besaß eine Synagoge, von der Reste eines Maßwerkfensters in einem Wohnhaus noch heute erhalten sind.

Die neuzeitliche Gemeinde erbaute 1832 eine neue Synagoge, mit Schule, Gemeindehaus und Mikwe. Das Gebäude fiel 1938 dem November-Pogrom zum Opfer, die Ruine wurde abgetragen. An der Stelle Metzgergasse 5 hat die Stadt eine Gedenktafel angebracht.


Der Friedhof in Ladenburg

Eingang zum jüdischen Friedhof Autor Stefan Weil CCBY-SA3.0

Einen eigenen Friedhof hatte die jüdische Gemeinde in Ladenburg erst ab 1848. Davor wurden die Toten zuerst in Worms, später in Hemsbach begraben. Der Ladenburger Friedhof mit einer Fläche von 7,92 a liegt am Rande des allgemeinen Friedhofs, in den er inzwischen integriert wurde. 96 Grabsteine sind erhalten, dank der guten Pflege des Friedhofs sind sie zumeist in gutem Zustand und liefern aufschlussreiche Informationen. Die letzte Bestattung fand 1938 statt – Berta Kapustin.

Bilder vom Ladenburger Friedhof


Quellen und Literatur

Hahn, Joachim: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte  in Baden-Württemberg,  Stuttgart 1982.

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Ladenburg

Bild 1 wikipedia licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim und Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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