Mosbach

Jüdisches Leben in Mosbach

Die Große Kreisstadt Mosbach mit heute mehr als 22 000 Einwohnern liegt in der Region –Rhein-Neckar.

Juden haben hier schon im 13. Jahrhundert gelebt, sie erlitten immer wieder Verfolgungen und  Vertreibungen. Erst 1860 kam es zur Errichtung einer Synagoge, die aber im November 1938 von den Nazis völlig zerstört wurde.

1871 lag die Höchstzahl jüdischer Einwohner bei 229 Personen, sie ging ab ca. 1933 aufgrund der ständigen Benachteiligungen in der NS-Zeit stark zurück, die letzten Juden wurden nach Südfrankreich deportiert.


Der Friedhof

Der Eingang zum Friedhof

Der bis heute bestehende Friedhof wird schon 1559 erstmals erwähnt. Er hat eine Fläche von 1627 m² und wurde bis 1935 benutzt. 73 Grabsteine sind trotz der Zerstörungen in der NS-Zeit erhalten. Ein Gedenkstein erinnert an die verstorbenen jüdischen Mitbürger.


Quellen und Literatur

Hahn, Joachim: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Stuttgart 1988

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/m-o/1343-mosbach-baden-wuerttemberg

http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/BADENWUE/PROJEKTE/f-bw.htm#Mosbach

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Mosbach

Autoren: Fotos Heiner Knester, Ilvesheim, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth (2016)

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