Sinsheim

Juden in Sinsheim

Synagoge Sinsheim-Steinfurt, Foto Peter Schmelzle, Lizenz s.u. Quellen

Sinsheim gehörte historisch zur Kurpfalz, hier hatt wurde eine Synagoge gebaut, sie fiel 1938 dem Nazi-en sich Juden schon im Mittealter angesiedelt, die auch eine Gemeinde gebildet haben sollen. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entstand eine neue Gemeinde. Die Zahl ihrer Mitglieder erhöhte sich bis 1890 auf fast 150 Personen. In Sinsheim wurde 1827 der Sitz eines Bezirksrabbinats eingerichtet, das für 20 Gemeinden aus der Umgebung zuständig war.
1836 wurde eine Synagoge gebaut, sie fiel 1938 dem Nazi-Terror zjm Opfer.

Zur heutigen Stadt Sinsheim gehören mehrer kleinere Orte, in denen einst ebenfalls jüdische Gemeinden, teilweise mit eigenen Synagogen, bestanden. Zu nennen sind Dühren, Ehrstädt, Eschelbach, Eulenhof, Hilsbach, Hoffenheim  Rohrbach und Steinsfurt.


Der Friedhof in Sinsheim

Friedhofseingang

Einige der heutigen Teilorte (Ehrstädt, Rohrbach) hatten vermutlich eigene Friedhöfe, von denen jedoch keine Spuren mehr vorhanden sind. Nur gewisse Flurnamen lassen ihre Existenz vermuten. 
Die verstorbenen Sinsheimer Gemeindemitglieder wurden zunächst in Waibstadt beigesetzt, bis in Sinsheim dann 1890 ein eigener Friedhof errichtet werden konnte. Er liegt in unmittelbarer Nähe zum christlichen Friedhof, seine Fläche beträgt 17,36 a. 78 Grabsteine sind noch erhalten.


Quellen und Literatur

Hahn, Joachim: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte  in Baden-Württemberg,  Stuttgart 1982.

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1818-sinsheim-baden-wuerttemberg

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Sinsheim

Bild Synagoge Steinsfurt: Autor Peter Schmelzle – freier gebrauch nach den bestimmungen der creative commons cc2.5 lizenz

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim und Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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