Stein am Kocher

Jüdisches Leben in Stein am Kocher

Stein ist heute ein Ortsteil von Neuenstadt am Kocher.

In dem ehemals eigenständigen Dorf siedelten sich Juden ab Mitte des 17. Jahrhunderts an. Ihre anfangs geringe Zahl stieg bis 1841 auf 129 Personen. Danach erfolge eine starke Ab- und Auswanderungswelle. Schon zu Beginn der NS-Zeit lebten nur noch wenige jüdische Bewohner, bis 1937 waren alle abgewandert.


Der Friedhof in Stein am Kocher

Bevor man 1810 einen eigenen Friedhof anlegen konnte, wurden die Toten in Neudenau beerdigt. Das von einer Mauer umgebene Areal wurde bis 1934 belegt. Seine Fläche beträgt 963 m², 101 Grabsteine sind erhalten.

weitere Friedhofsansichten


Quellen und Literatur

Hahn, Joachim: Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Stuttgart 1988

Angerbauer, Wolfram/Frank Hans Georg: Jüdische Gemeinden in Kreis und Stadt Heilbronn, Heilbronn 1986

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1862-stein-kocher-baden-wuerttemberg

http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/BADENWUE/PROJEKTE/f-bw.htm#SteinamKocher

https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_am_Kocher

Autoren: Fotos H. Knester, Ilvesheim, Text D. Bösenberg, Donauwörth (2016)

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