Salzkotten

Juden in Salzkotten

Die Gedenkstätte an der Stelle der zerstörten Synagoge co Verein für Judentum

Die Kleinstadt Salzkotten liegt im östlichen Westfalen nahe bei Paderborn. Von 1652 an lassen sich Juden im Ort nachweisen. Im Jahre 1871 lebten 117 Juden im Ort, dann begann die Abwanderung. Im Jahre 1933 waren noch etwa 50 Juden hier. Sie wanderten aus oder wurden ermordet.

In der Vielser Strasse wurde im Jahre 1824 eine Synagoge mit angebautem Schulhaus errichtet. Im November 1938 wurde die Synagoge zerstört. 1980 wurde eine Gedenkstätte errichtet. Im Ort sind Gedenksteine vor den Häusern von Juden verlegt.


Der Friedhof in Salzkotten

Der Friedhof an der Schützenstr. besteht seit 1827. Er liegt auf dem südlichen Stadtgraben. Im November 1938 kam es auch hier zu Zerstörungen weiter Teile des Friedhofs. Die letzte Beerdigung fand 1940 statt.

Heute hat der Friedhof wieder etwa 1000 qm groß und enthält 84 Grabsteine. Der älteste Grabstein stammt von 1854. Viele Grabsteine sind zerstört und nicht mehr eindeutig zuzuordnen.

zu den Quellen und der Literatur

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