Werl

Juden in Werl

Werl ist eine Stadt im Osten Westfalens an der Grenze zum Sauerland und zum Ruhrgebiet. Juden werden erstmalig in der Mitte des 16. Jahrhunderts erwähnt. das Haus des Juden Isaak wurde als Synagoge benutzt. Im Jahr 1811 wurde die Synagoge mit Schule an der jetzigen Synagogenstrasse gebaut. Reste sind mit in einem Neubau eines hauses eingebaut worden. Die Synagoge wurde im Jahre 1938 vernichtet. Die maximale Anzahl von Juden wurde 1895 mit 130 Personen erreicht. Die Anzahl nahm dann langsam ab. In der NS Zeit wurden die Juden ausgegrenzt, gequält, entrechtet und ermordet.


Der Friedhof von Werl

Der jetzige jüdische Friedhof liegt an der Grafenstraße. Möglicherweise besteht er bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts. Im Kataster lässt er sich jedoch erst ab 1829 nachweisen. Der Friedhof wurde bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts teilweise zerstört. Auf ihm wurde bis 1941 beerdigt. Im Krieg wurden hier Splittergräben eingerichtet, die Grabsteine waren verschwunden. Sie sind heute wieder teilweise an Ort und Stelle aufgestellt. Der Friedhof ist sehr ungepflegt.

zu den Quellen und der Literatur

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