Dielkirchen

Jüdisches Leben in Dielkirchen

Das Dorf Dielkirchen gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Rockenhausen im Donnersbergkreis.

Hier gab es eine kleine jüdische Gemeinde seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie hatte bis zu 35 Mitglieder, wobei auch einige jüdische Einwohner des nahen Dorfes Dörnbach mitgezählt sind. Man besaß einen Betraum in einem Privathaus, ferner einen bzw. zwei Friedhöfe. Den Gottesdienst besuchten die Juden aus Dielkirchen und Dörnbach zumeist in Rockenhausen.


Die Friedhöfe in Dielkirchen

Der ältere Friedhof wurde wahrscheinlich 1850 angelegt. Seine Fläche beträgt 820 m², auf der noch 27 Grabsteine erhalten sind. Das Gelände ist inzwischen stark von Bäumen und Gebüsch überwachsen, viele Grabsteine sind umgefallen und liegen durcheinander.

1921 wurde ein neuer Friedhof eröffnet. Dieser umfasst 530 m², wobei nur drei Grabsteine vorhanden sind.

Bilder vom alten Friedhof

auf dem neuen Friedhof

weitere Eindrücke


Quellen und Literatur

Strehlen/Peters in SACHOR, Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, Heft 16-2/98

Karmann, Paul: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins 1992

http://www.alemannia-judaica.de/dielkirchen_friedhof.htm

Autoren: Fotos H. Knester, Ilvesheim, Text D. Bösenberg, Donauwörth 2016

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