Höheinöd

Juden in Höheinöd

Der kleine Ort gehört zur Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben im Landkreis Südwestpfalz.

Hier hatte sich seit Ende des 18. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde gebildet. Nach 17 Personen im Jahre 1804 war ein Höchststand von rund 70 jüdischen Einwohnern um 1850 erreicht worden.
Ungeachtet der bescheidenen Gemeindegröße hatte man sowohl eine Synagoge, als auch eine Schule, eine Mikwe und einen später auch einen Friedhof. Die Synagoge war ab einem Zeitpunkt nicht mehr benötigt worden und wurde verkauft, das zum Wohnhaus umgebaute Gebäude existiert noch heute.


Der Friedhof in Höheinöd

Innerhalb des kommunalen Friedhofs stand der Gemeinde ab 1905 ein eigenes Areal für Begräbnisse zur Verfügung. Es hat eine Fläche von 70 m², auf der bis heute 9 Grabsteine erhalten sind. In neuester Zeit sind weitere Bestattungen erfolgt.


Quellen und Literatur

„Vom Wasgau zur Sickinger Höhe“ (1), Broschüre herausgegeben von der Kreisverwaltung Südwestpfalz, Pirmasens.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Friedhof_Höheinöd

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/h-j/2344-hoeheinoed-rheinland-pfalz

Autoren: Fotos Hans Martin Brück, Dossenheim, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth 03/2018

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