Mandel

Juden in Mandel

Ortswappen gemeinfrei

Die Ortsgemeinde Mandel hat eine lange Geschichte. Sie gehört heute zur Verbandsgemeinde Rüdesheim im Landkreis Bad Kreuznach.

Eine kleine jüdische Gemeinde hatte sich vermutlich im 18. Jahrhundert gebildet. 1808 werden 25 Juden im Ort gezählt.  Mitte des 19. Jahrhunderts ist wohl auch die kleine Synagoge entstanden, sie überdauerte sogar die NS – Zeit und wurde 1959/60 wegen Baufälligkeit abgerissen.


Der Friedhof in Mandel

die beiden Friedhofsteile

Vermutlich ist der kleine Friedhof in der Zeit um 1820 entstanden. Er liegt oberhalb des Dorfes, wo heute Reben angebaut werden.  Er setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die jeweils von einem intakten Holzzaun umgeben sind. Der grössere Teilfriedhof enthält die älteren Gräber, seine Fläche beträgt 1133m². Dagegen misst der neuere Teil nur 25 m²,  auf denen drei Grabsteine stehen. Der Friedhof wurde bis 1938 benutzt.


Quellen und Literatur

„Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach“, hgg. von der Kreisverwaltung Bad Kreuznach, 1995

Peters/Strehlen: Jüdische Friedhöfe, Begräbnisstätten, Gedenkstätten in Rheinland-Pfalz. In: Sachor. Beiträge zur Jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, 8 (1998)

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/m-o/1262-mandel-rheinland-pfalz

Autoren: Fotos: Heiner Knester, Ilvesheim, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth 06/2018

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