Niederhochstadt

Juden in Niederhochstadt

Der im Kreis Südliche Weinstraße gelegene Ort hatte schon im 18. Jahrhundert jüdische Bewohner. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stieg ihre Zahl stark an und erreichte mit 221 Personen 1848 den Höchststand.

Eine Synagoge wurde um 1800 errichtet, dazu gehörte auch ein rituelles Bad. Die Synagoge wurde1938 niedergebrannt.

Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ging die jüdische Bevölkerung stark zurück, die letzten 10 Bewohner wurden 1940 von den Nazis nach Gurs deportiert.


Der Friedhof

Für die Anlage eines eigenen Friedhofs gibt es zwei verschiedene Jahrteszahlen: 1856 und 1868. Auf der kleinen Fläche von nur 6 ar sind rund 90 Grabsteine erhalten.


Quellen und Literatur

Bernhard Kukatzki, Der jüdische Friedhof in (Nieder-)Hochstadt, Hrg. Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz, Landau i.d. Pf. 1995

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/h-j/922-hochstadt-frueher-niederhochstadt-rheinland-pfalz

http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/PFALZ/PROJEKTE/f-rlp-nz.htm

http://www.alemannia-judaica.de/niederhochstadt_synagoge.htm

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim, Dietrich Bösenberg, Donauwörth

Show CommentsClose Comments

Leave a comment