Teschenmoschel

Juden in Teschenmoschel

Ortswappen

Der Ort ist Teil der Verbandsgemeinde Rockenhausen im Donnersbergkreis/Nordpfalz.

Eine jüdische Gemeinde in Teschenmoschel könnte schon im 17. Jahrhundert bestanden haben, denn um 1665 soll der jüdische Friedhof angelegt worden sein. Später gehörten auch die jüdischen Familien einiger umliegender Orte und Weiler zur hiesigen Gemeinde. Sie besass eine eigene Synagoge, die wohl bis 1910 in Benutzung war, danach aber wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste.


Der Friedhof in Teschenmoschel

Tafel am Friedhofseingang

Entstanden  ungefähr um 1665, belegt er heute eine Fläche von 1500 m² Er liegt ausserhalb des Ortes und ist teilweise mit einer Mauer, teilweise mit einem ordentlichen Holzzaun umgeben. Im Jahre 1990 wurden noch 87 Grabsteine gezählt, allerdings waren die Inschriften vieler Steine stark verwittert und nicht mehr zu entziffern. An manchen Resten von Inschriften kann man erkennen, dass hier auch Verstorbene aus Nachbargemeinden (Rathskirchen, Dörrmoschel) bestattet wurden.

weitere schöne Eindrücke von Friedhof und Gräbern


Quellen und Literatur

Karmann, Paul: Jüdisches Leben in der Nordpfalz, 1992, (eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins, verfasst von einem Autorenteam)

Strehlen/Peters: Beiträge zur Jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz, in Sachor, Heft 16, 2/98

http://www.alemannia-judaica.de/teschenmoschel_friedhof.htm

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1924-teschenmoschel-rheinland-pfalz

Autoren: Fotos: Heiner Knester, Ilvesheimn, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth 04/18

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