Thaleischweiler

Juden in Thaleischweiler

Die ehemalige Synagoge, heute Wohnhaus

Der Ort Thaleischweiler-Fröschen gehört seit 1969 zur Verbandsgemeinde Thaleischweiler – Wallhalben, Kreis Südwestpfalz. Mit etwa 3.400 Einwohnern ist er der größte Ort der 20 Ortsgemeinden und Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung.

Die erste schriftliche Nennung von Juden im Ort datiert von 1767. Im Jahre 1800 sollen 95 Juden im Ort gewohnt haben, allerdings gibt es erst 1826 wieder schriftliche Beweise jüdischen Lebens. Es existierten zeitweise eine Synagoge und auch ein Schulhaus. Aber schon um 1900 war der größte Teil der jüdischen Familien abgewandert und es konnten keine Gottesdienste mehr abgehalten werden. Die Synagoge wurde verkauft und dient seither als Wohnhaus.


Der Friedhof in Thaleischweiler

Das kleine jüdische Gräberfeld im kommunalen Friedhof

1902 wurde innerhalb des kommunalen Friedhofs eine eigene jüdische Begräbnisstätte eröffnet. Auf einer Fläche von rd.  500 m² sind nur einige wenige Grabsteine zu sehen.


Quellen und Literatur

www.heimatlexikon-thaleischweiler-froeschen.de/index.php/gemeinde/kirchen/508-judentum-in-thaleischweiler (Artikel Georg Reischmann: Das Judentum in Thaleischweiler

www.alemannia-judaica.de/thaleischweiler_synagoge.htm

www.alemannia-judaica.de/thaleischweiler_friedhof.htm

www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1926-thaleischweiler-rheinland-pfalz

Autoren: Bilder Hans Martin Brück, Dossenheim, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth, 2017

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