Waldgrehweiler

Juden in Waldgrehweiler

Der Ort mit knapp 300 Einwohnern gehört zur Verbandsgemeinde  Alsenz-Obermoschel im Donnersbergkreis.

Juden werden erstmals 1718 erwähnt. Aber erst im 19. Jahrhundert erhöhte sich die Zahl der jüdischen Einwohner zusehends und erreichte 1853 mit 49 Gemeindemitgliedern den höchsten Stand. Danach verringerte sich ihre Zahl stetig, um 1900 lebten nur noch fünf Personen jüdischen Glaubens im Ort. Eine Synagoge (mit Mikwe) stand zur Verfügung, sie wurde nach Auflösung der Gemeinde verkauft. Weitere interessante Informationen über Vergangenheit und Gegenwart gehen aus dem Aufsatz von Torsten Schlemmer hervor.


Der Friedhof in Waldgrehweiler

Zunächst wurden die Toten auf dem jüdischen Friedhof in Teschenmoschel beigesetzt. 1890 konnte dann ein eigener Friedhof angelegt werden. Er umfasst eine Fläche von 350 m². Der vordere Teil ist mit einem Holzzaun umgeben, hier stehen 13 Grabsteine. Die Inschriften sind zumeist schwer lesbar.

Aufnahmen von Torsten Schlemmer, Waldgrehweiler


Quellen und Literatur

Karmann, Paul:   Die Friedhöfe. In: Jüdisches Leben in der Nordpfalz. Eine Dokumentation des Nordpfälzer Geschichtsvereins

https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Friedhof_(Waldgrehweiler)

Autoren:: Heiner Knester, Ilvesheim, Fotos  
               Torsten Schlemmer, Waldgrehweiler; Fotos und Artikel „Dornröschenschlaf“
               Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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