Oberursel

Geschichte und Jüdisches Leben in Oberursel

Einige jüdische Familien sind seit 1542 in Oberursel ansässig gewesen. Eine jüdische Gemeinde existierte dann im 17. Jahrhundert und sie besass auch eine Synagoge. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Gemeinde auf 59 Familien angewachsen.

Der Friedhof

Einen eigenen Friedhof errichte man in Oberursel 1862, nachdem zuvor die Verstorbenen zunächst in Bad Homburg und später in Seulberg bestattet worden waren.

Der Friedhof hat eine Fläche von 410 m2, dort befinden sich 45 Grabstellen. Der älteste Grabstein datiert von 1860. 1938 wurde er geschändet und zahlreiche Gräber beschädigt.

Bilder

Am Eingang des Friedhofs befindet sich seit 1987 diese Gedenktafel eines einheimischen Künstlers. Die Inschrift lautet: “Von 1862 bis zur gewaltsamen Auflösung der jüdischen Gemeinde in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft”

Teilansichten des Friedhofs, der in unmittelbarer Nähe des Schwimmbades und Wohnbebauung liegt:

Grabstein und Teilansicht:

Grabmal von Wolf und Lina Grünbaum

zu den Quellen und der Literatur

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