Fürfeld

Juden in Fürfeld

Fürfeld ist eine Ortsgemeinde mit ca. 1500 Einwohne3rn, die zur Verbandgemeinde Bad Kreuznach gehört.

Juden werden erstmals im Jahre 1635 genannt, jedoch ist nicht bekannt, ob zu dieser Zeit bereits eine Gemeinde bestand. Für 1861 wurden 145 Juden im Ort gezählt. 1895 (oder 1885) wurde eine neue Synagoge eingeweiht, die  auch die jüdischen Einwohner des Nachbardorfes Frei-Laubersheim besuchten. Viele jüdischer Bürger waren im Weinanbau oder Weinhandel tätig.

In der NS-Zeit verließen die meisten Juden den Ort und zogen in größere Städte bzw. wanderten aus.


Der Friedhof in Fürfeld

Das Eingangstor

Der jüdische Friedhof soll schon im 18. Jahrhundert bestanden haben. Er wurde 1903 auf eine Größe von 1500 m² erweitert, 98 Grabsteine sind noch vorhanden.


Quellen und Literatur

Arnsberg, Paul: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang – Untergang – Neubeginn,  Frankfurt/M. 1971,  

http://www.alemannia-judaica.de/fuerfeld_friedhof.htmhttp://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/e-g/667-fuerfeld-rheinland-pfalz

http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/PFALZ/PROJEKTE/f-rlp-af.htm#F%C3%BCrfeld

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung, in: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach.

Autoren: Fotos Hans Martin Brück, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth, (2017)

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