Stein-Bockenheim

Juden in Stein-Bockenheim

Stein-Bockenheim ist eine Weinbaugemeinde und gehört zur Verbandgemeinde Wöllstein, Landkreis Alzey-Worms.

Eine jüdische Gemeinde ist vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden. Sie wuchs ab 1800 deutlich an, denn 1830 werden 97 Personen gezählt. Danach schrumpfte die Zahl der jüdischen Bewohner stark, bis 1937 nur noch drei Personen übrig blieben – sie wurden in Theresienstadt ermordet.

1937 löste sich die Gemeinde auf, das Synagogengebäude wurde versteigert.


Der Friedhof in Stein-Bockenheim

So liegt der Friedhof

Mitte des 19. Jahrhunderts bestand in Stein-Bockenheim ein jüdischer Friedhof mit einer Fläche von 1430 m² (Arnsberg). Bis heute sind hier 50 Grabsteine erhalten.

Eindrücke vom Friedhof

Einige Grabsteine


Quellen und Literatur

Arnsberg, Paul, Die jüdischen Gemeinden in Hessen, Frankfurt/M. 1971

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1868-stein-bockenheim-rheinland-pfalz

Autoren: Fotos 12/2015 Heiner Knester, Ilvesheim, Text Dietrich Bösenberg, Donauwörth

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