Viersen

Juden in Viersen

Wappen von Viersen * Wikipedia gemeinfrei

Seit dem 17. Jahrhundert lebten Juden in Viersen, einer Kleinstadt im Rheinland. Die Gemeinde zählte nie über 100 Mitglieder.

Im Jahre 1680 baute man eine Synagoge. Sie wurde 1781 ersetzt. Im Jahre 1898 wurde erneut eine Synagoge gebaut und 1938 zerstört.

Auch in Viersen wurden Juden verfolgt, entrechtet, verschleppt und ermordet. 28 Menschen starben.


Der Friedhof am Kampweg

Der älteste Friedhof von 1768 lag an der Venloer Strasse. Der Friedhof wurde aufgehoben und ist heute eine Grünanlage.

Der neue Friedhof liegt an der Kampstrasse und wurde von 1872 bis 1920 belegt.

Der Friedhof ist verschlossen. Es ist schwierig, den Friedhof zu besuchen. Heute liegen dort nur einige wenige Grabsteine und ein Gedenkstein.


Quellen und Literatur

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12254-20110615-10

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/u-z/2002-viersen-nordrhein-westfalen

https://vwz-viersen.de/aktuelles/a-blog/Ein-tiefschwarzes-Kapitel/

Bilder von Knöchel, LVR und W&G Heumann

Bilder und Texte: Gisela&Wolfgang Heumann, 7-2019

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