Wiemelhausen (Bochum)

Juden in Bochum

Juden lassen sich in Bochum seit 1349 nachweisen. Bis 1930 war die Zahl auf über tausend gestiegen. Die Juden waren voll integriert und bekleideten oft wichtige Funktionen.Schon früh war eine Synagoge erbaut worden. Sicher ist, dass eine Synagoge ab 1765 an der Schützenbahn bestanden hat. Die grosse Synagoge in der Wilhelmstrasse wurde im Jahre 1863 eingeweiht.

Am 9. November 1938 wurde die Synagoge durch Brandstiftung zerstört.

Die Bewohner wurden, soweit sie nicht emigrieren konnten, verfolgt und zum größten Teil ermordet.


Der jüdische Friedhof in Bochum Wiemelhausen

Der Friedhof wurde im Jahre 1918 zuerst belegt. Die Trauerhalle wurde im Jahre 1917 gebaut. Vor 1918 bestanden zwei Friedhöfe in der Stadtmitte. Sie wurden augelassen, als der Hauptbahnhof gebaut wurde. Die Toten wurden nach Wiemelhausen umgebettet.

Auf dem Friedhof befinden sich viele neue Gräber. Die Gemeinde ist durch den Zuzug von Russlanddeutschen stark gewachsen.


Quellen und Literatur

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_Bochum

https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W2737ERD245BOLDDE

Pracht Jörns, Elfi, Jüdisches Kulturleben in NRW, Bachem, Köln, 2002

Fotos und Text: Gisela&Wolfgang Heumann

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