Magdeburg

Juden in Magdeburg

Die neue Synagoge * Wikipedia gemeinfrei

Magdeburg ist die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt und liegt an der Elbe.

Um das Jahr 1000 siedeln erstmalig Juden am Ort. Es gab mehrfach Pogrome und Vertreibungen. Erst ab etwa 1800 gab es das Recht auf eibe freie Religionsausübung.

Nach 1940 wurden die Juden nach Buchenwald oder Auschwitz gebracht und zum großen Teil ermordet.

Die erste Synagoge wurde zu einer Kirche umfunktioniert und später zerstört. Die im 19. Jahrhundert errichtet Synagoge wurde 1939 gesprengt.

Heute existiert wieder eine jüdische Gemeinde in Magdeburg.


Der jüdische Friedhof Magdeburg

Lage am Fermersleber Weg, Magdeburg-Sudenburg. Südlich der Innenstadt, zwischen der B 71 Magdeburger Ring und der Medizinischen Fakultät.

Geöffnet Mo.-Do. 8.30-16.30, Fr. 8.30-12.30, So. 9.00-16.00 Uhr.

Hinter der Trauerhalle liegt der 1816 angelegte Friedhof, mit ca. 2300 Gräbern einer der größten des östlichen Deutschland außerhalb von Berlin. Bis Anfang 1943 fanden hier regelmäßig Beisetzungen statt, zwischen 1945 und 1990 nur vereinzelt. Seit 1990 wird hier wieder häufig bestattet.

Zahlreiche Grabanlagen aus dem ausgehenden 19. Jh. und den ersten Jahrzehnten des 20. Jh. auf diesem sehr großstädtisch wirkenden Friedhof zeugen von Wohlstand und Assimilation.

Erhaltungszustand: Gepflegt.

Stand: Mai 2007., Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007


Quellen & Literatur

Brocke/Müller 209-210.

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/m-o/1247-magdeburg-sachsen-anhalt

https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Synagoge_(Magdeburg)

sg-md.org/ueber-uns/neue-synagoge/

Fotos, Teexte: Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007; texte, Layout: Gisela&Wolfgang Heumann, 1-2019

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