Schönebeck

Juden in Schönebeck

Die Synagoge * Krettek, Wikipedia gemeinfrei

Schönebeck ist eine Stadt im Süden von Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Vermutlich kamen bereits im frühen Mittelater Juden in die Stadt. Ein Anreiz mag der Salzhandel gewesen sein.

Vertreibungen wechselten vom Ende des 15. Jahrhunderts mit Wiederansiedlungen, aber erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zu einer regelmäßigen Ansiedlung. In der Mitte des 19. Jahrhunderts bildete sich eine Synagogengemeinde.

Im Jahre 1877 wurde eine Synagoge, eine kleinere Kopie der Synagoge in Berlin, Oranienburger Strasse, gebaut. Die Synagoge wurde 1938 im Inneren zerstört, die Menschen verfolgt, entrechtet und ermordet.


Der jüdische Friedhof von Schönebeck

Aus Richtung Magdeburg kommend fährt man in Richtung Zentrum bis zu einer Gabelung, von der es halbrechts zur Ortsmitte und halblinks über die Bahn in die Wilhelm-Heilge-Straße geht. Von dieser Straße biegt man in die zweite Möglichkeit nach links ein, in die Welsleber Str. Die dritte Straße nach links ist die Dorotheenstr., eine Sackgasse, an deren Ende – vor der Rampe einer Überführung über die Bahn – der Friedhof liegt.

 Von den einst ca. 50 Gräbern sind weniger als 10 erhalten geblieben. Sie sind aufgereiht vom (verschlossenen) Eingang aus gesehen an der linken Seite. Dem Eigang gegenüber befindet sich ein Gedenkstein. Die Anlage ist am besten überschaubar vom Eingang und vom über ihr verlaufenden Fuß- und Radweg zur Brücke.

Der Friedhof ist gepflegt.

Stand: Mai 2007, Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007


Quellen und Literatur

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/s-t/1761-schoenebeck-elbe-sachsen-anhalt

http://www.alemannia-judaica.de/schoenebeck_friedhof.htm

Fotos, Texte: Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007, Texte, Layout: Gisela&Wolfgang Heumann, 1-2019

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