Staßfurt

Juden in Staßfurt

Im Jahre 1910 gab es 27 jüdische Einwohner und eine Synagoge in Staßfurt. Die Quellen über die jüdische Geschichte in Staßfurt sind sehr dürftig. Die Geschichte wird erst in den letzten Jahren aufgearbeitet.


Der jüdische Friedhof von Staßfurt

Man verläßt die Stadt in westlicher Richtung nach Hecklingen auf der Hecklinger Straße. Auf der linken Straßenseite passiert man eine Kleingartenanlage, ehe man, ebenfalls auf der linken Seite, den allgemeinen Friedhof erreicht. Dessen nordöstliche (stadtnahe) Ecke nimmt der jüdische Friedhof – mit einem verschlossenen Gittertor zur Hecklinger Straße – ein.

Vom Friedhof, der 1870 angelegt wurde, und auf dem die letzte Bestattung 1921 stattfand, sind noch etwa 9 Grabsteine erhalten, außerdem eine Gedenktafel. Das Gelände ist vom Tor an der Hecklinger Straße einigermaßen gut überschaubar.

 Der Friedhof ist gepflegt.

Stand: Mai 2007. Dr. Hans-Peter Laqueur


Quellen und Literatur

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/376-bernburg-saale-sachsen-anhalt

http://www.juden-in-baden.de/stassfurt_friedhof.htm

Brocke, Ruthenberg, Schulenburg; Stein und Name, Institut Kirche und Judentum, Berlin 1994

Fotos, Texte: Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007; Texte. Layout: Gisela&Wolfgang Heumann, 12-2018

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