Gröningen

Juden in Gröningen

Wikipedia gemeinfrei

Gröningen liegt zwischen dem Harzvorland und der Magdeburger Börde zwischen Oscherslaben und Halberstadt.

In Gröningen haben stets nur wenige Juden gelebt. Der Friedhof wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts eingeweiht. Genaue Daten sind nicht bekannt. Wegen der abnehmenden Zahl jüdischer Bürger wurde der Friedhof bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht mehr genutzt.

Weitere sichere Daten sind nicht vorhanden.


Der jüdische Friedhof von Gröningen

Am südlichen Ortsrand: Von Wegeleben und Deesdorf kommend sieht man den Friedhof unmittelbar nach dem Ortsschild auf der rechten Straßenseite.

Der Friedhof entstand im frühen 18. Jh., bereits vor 1900 wurde er wegen des Wegzuges der Juden aus Gröningen geschlossen. So blieben große Teile des Friedhofsgeländes ungenutzt.

Der Friedhof, dessen Eingang verschlossen ist,  ist von einer niedrigen Mauer umgeben und von außen gut einsehbar. Er umfaßt 12 oder 14 Gräber, fünf davon aus dem 19. Jh. im linken hinteren Bereich, die übrigen entlang der vorderen Mauer sind älter.

Der Friedhof ist sehr gepflegt.

Stand: Mai 2007, Dr. Hans-Peter Laqueur

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