Eslohe

Juden in Eslohe

Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts wohnten Juden in Eslohe und den umgebenden Dörfern. Eslohe liegt im Hochsauerlandkreis zwischen Meschede und Olpe. Bis 1900 waren nie mehr als 20 Personen in und um Eslohe gemeldet. Ein Betraum für die Juden von Eslohe und der umliegenden Gemeinden war vorhasnden, das Haus steht heute noch. Möglicherweise hat es eine Mikwe gegeben. Über das Schicksal der ansässigen Juden ist nichts zu erfahren. Wahrscheinlich gab es zu Beginn der NS Herrschaft keine Juden mehr in Eslohe.


Der Friedhof von Eslohe

Der Friedhof der Dörfer Eslohe, Wenholthausen und Oesterberge liegt am Jaitstein in eine schwer zugänglichen Gegend weit außerhalb im Wald hoch über dem Wennetal. Der Friedhof ist seit 1823 in Betrieb, es wurden nur wenige Manschen hier beerdigt. Manche Familien brachten ihre Toten auf den Friedhof nach Meschede. Es waren bis 1990 drei Grabsteine vorhanden. In diesem Jahr wurde ein vierter Grabstein heimlich abgestellt. Wahrscheinlich war er beim Bau eines Hauses verwendet worden und wurde von den Bewohnern auf den Friedhof gebracht.

zu den Quellen und der Literatur

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