Heddinghausen

Juden in Heddinghausen

Heddinghausen ist ein Dorf nördlich von Warburg im Hochsauerland.

In dem Ort bestand seit etwa 1790 eine Synagoge, es lebten jedoch nur wenige jüdische Familien hier. Die Juden aus den umliegenden Dörfern besuchten hier den Gottesdienst. Die Synagoge wurde 1918 wegen Baufälligkeit abgerissen, die Juden gehörten nun zur Synagogengemeinde Niedermarsberg.

Um 1930 lebten noch einzelne jüdische Familien im Dorf. Das Schicksal ist unbekannt.


Der Friedhof von Heddinghausen

Der jüdische Friedhof liegt außerhalb des Dorfes an der Kösters Drift. Er wurde vor 1820 angelegt. Die ältesten Grabsteine stammen aus dem Jahre 1820. Die letzte Beerdigung fand 1929 statt

In der NS-Zeit wurde der Friedhof zerstört, die Grabsteine wurden nach dem Krieg in einer Reihe, also untypisch für einen jüdischen Friedhof, aufgestellt.

zu den Quellen und der Literatur

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