Rüthen

Juden in Rüthen

Rüthen liegt im nördlichen Sauerland an der Grenze zum Münsterland.

Einzelne Quellen erwähnen Juden in Rüthen bereits im frühen Mittelalter. Der sichere Nachweis jüdischer Familien ist aber erst ab 1612 möglich.

In früheren Zeiten war die Ansiedlung von Juden vm Bemühen der Stadtverwaltung geprägt, ihre Anzahl durch Repressionen klein zu halten.

Auch in den Jahren des wirtschaftlichen Wachstums in der Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Anzahl der Juden nie über 50 Köpfe hinaus.

Im Jahre 1798 wird eine erste Synagoge erwähnt.

Ein Neubau wurde 1829 errichtet, nachdem die alte Synagoge abgebrannt war. Das Gebäude wurde in der NS – Zeit verwüstet, aber nicht zerstört. Heute erinnert eine Gedenktafel an die alte Synagoge.


Der Friedhof am Hachtor

Der Friedhof am Hachtor wird im Jahre 1625 erstmalig erwähnt. Er lag vor der damaligen Stadtmauer. Heute sind etwa 60 Grabstellen erhalten. Die letzte Bestattung fand im Jahre 1958 statt.

In der NS Zeit wurde der Friedhof verwüstet.

zu den Quellen und der Literatur

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