Sulzburg

Jüdisches Leben in Sulzburg

Die Synagoge in Sulzburg

Bereits um das Jahr 1400 siedelten die ersten Juden in Sulzburg. Bereits um diese Zeit wurde der erste Friedhof in der Nähe des heutigen Friedhofs angelegt. Auch eine Synagoge wurde bereits um diese Zeit erlaubt.

Diese Juden mussten jedoch nach Ablauf ihrer Schutzbriefe das Land wieder verlassen.

Ab etwa 1700 lebten wieder Juden im Dorf. Ein Friedhof wurde neben dem alten Friedhof an der heutigen Stelle angelegt. Ein Jahrhundert später wurde die jetzige Synagoge gebaut.

Die Juden waren voll integriert, sie stellten zeitweise 30% der Bevölkerung.

Viel Juden emigrierten nach 1933. Der Rest wurde verschleppt und ermordet.


Der Friedhof von Sulzburg

Eingang mit alter Halle

Einen ersten Friedhof gab es in Sulzburg bereits um das Jahr 1400. Da die Juden jedoch um 1500 ausgewiesen wurden, verfiel er.

Nach 1700 entstand eine neue jüdische Gemeinde, der auch wieder ein Friedhof zugestanden wurde – zusammen mit der Gemeinde Müllheim. Dieser Friedhof wurde im Jahre 1718 angelegt. Er befand sich an der heutigen Stelle.

Die zum Teil erhaltene Halle stammt noch aus dieser Zeit. 

Im Jahre 1970 wurde ein Mahnmal für die Verfolgten und Ermordeten auf dem Friedhof angelegt.

Ein Friedhof, der sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Eingeheimnissvoller, dunkler Ort. Terrassenförmig angelegt, feucht und dunkel.


Quellen und Literatur

http://www.alemannia-judaica.de/sulzburg_friedhof.htm

http://juden-in-sulzburg.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Sulzburg

Ludwig David Kahn: Die Geschichte der Juden von Sulzburg. Müllheim 1969

Bilder: Joachim Krug, Ilvesheim, Bilder, Texte, Layout: Gisela&Wolfgang Heumann,  7_15 und 9_17


Juden in Sulzburg – Externe Seite

Wir freuen uns, auf eine externe Seite verlinken zu dürfen. Die Information wurde uns von der ‘Initiative Jüdische Spuren in Sulzburg’ zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!”

Adresse der Initiative:

http://www.juden-in-sulzburg.de

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