Beerfelden

Jüdisches Leben in Beerfelden

Beerfelden liegt im südlichsten Zipfel Hessens im Odenwald. Juden lassen sich in der Stadt vom Ende des 17. Jahrhunderts an nachweisen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts stieg die Anzahl auf etwa hundert Personen an.

Im Ort befanden sich neben einer Synagoge auch eine Schule und eine Mikwe. Die Synagoge wurde 1808 gebaut. Sie wurde mehrfach neu gebaut und renoviert.
 
Die Synagoge wurde 1938 zerstört. An der evangelischen Kirche befindet sich eine Gedenktafel.

Nach 1933 wanderten viele der etwa 100 Bewohner aus oder zogen in die umgebenden Städte. Die restlichen Menschen wurden ermordet.


Der Friedhof von Beerfelden

Der Friedhof in Beerfelden wurde erst 1928 eröffnet. Vorausgegangen waren der Eröffnung lange Streitigkeiten mit Anwohnern, die den Friedhof verhindern wollten. Bis 1928 wurden die Toten in Michelstadt beigesetzt. Insgesamt wurden nur knapp über 10 Menschen beigesetzt.

Der Friedhof war mit einer Trauerhalle ausgestattet. Er wurde während der Zeit ab 1933 mehrfach beschädigt.


Quellen und Literatur

http://www.alemannia-judaica.de/beerfelden_synagoge.htm

[http://www.alemannia-judaica.de/beerfelden_friedhof.htmnbsp]

Uri Kaufmann: Die Beerfeldener Juden. Stadt Beerfelden, 2003

Autoren: Heiner Knester, Ilvesheim, Gisela&Wolfgang Heumann

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