Würzburg

Juden in Würzburg

Bereits im 12. Jahrhundert gab es ein jüdisches Wohngebiet in Würzburg. Seit 1147 gab es bereits eine Synagoge.

In der Zeit der Kreuzzüge bis hin zu den Zeiten der Pest gab es viele Pogrome, die Gemeinde in Würzburg wurde jeweils fast ausgerottet.

Ab 1800 kam e zu einer langsamen Vermehrung der jüdischen Bevölkerung. Es entstanden mehrere Gemeinden. Würzburg wurde auch „die Stadt mit den sieben Synagogen“ genannt.

In Würzburg fanden zwischen 1941 und 1943 sechs Deportationen statt.

Heute besteht in Würzburg wieder eine lebendige jüdische Gemeinde.


Der jüdische Friedhof von Würzburg

Im Mittelalter bestand ein erster Friedhof am Schmalzmarkt. Dann wurde ein neuerer Friedhof vor der Stadtmauer errichtet. Beide Friedhöfe wurde nach einiger Zeit zerstört und überbaut.

Ein neuer Friedhof wurde im Jahre 1880 an der heutigen Stelle angelegt. Dieser Friedhof wurde von Zerstörungen weitgehend bewahrt. Der Friedhof wurde im Jahre 2013 erheblich erweitert.


Quellen und Literatur

http://www.alemannia-judaica.de/wuerzburg_synagoge_a.htm

http://www.alemannia-judaica.de/wuerzburg_friedhof.htm

https://wuerzburgwiki.de/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_W%C3%BCrzburg

Flade, Roland: Die Würzburger Juden – Ihre Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 1987.

Fotos und Texte: Gisela&Wolfgang Heumann, 10-2018

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