Samarkand

Juden in Samarkand

Die Stadt Samkarkand liegt im südlichen Teil Usbekistans. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten bis zu 25.000 Juden in Samarkand. Neben der bucharisch-sefardischen gab es die ashkenasische Glaubensrichtung. Juden, Muslime und Christen lebten im Frieden miteinander.

Samarkand wird auch die „Perle der Seidenstrasse genannt. Hier soll Scheherazade ihre Märchen aus Tausend und Einer Nacht erzählt haben. Rund um den Registan stehn noch immer die „Perlen der Gelehrsamkeit“, die Medressen. Es ist nicht weit bis zur jüdischen Machallah, dem Wohnbezirk.

Es gab früher bis zu 30 Synagogen in der Stadt. Die größte ist die Gumbaz – Synagoge an der Khudjumskaja – Strasse. 

Während die Gemeinde in der Stadt früher 20.000 Köpfe zählte, leben jetzt noch ganze 500 Juden in der Stadt.


Der jüdische Friedhof von Samarkand

Samarkand, jüdischer Friedhof

Auf dem jüdischen Friedhof von Samarkand hat man üner lange Zeit die sephardischen Juden neben den ashkenasischen Juden beerdigt. Erst in Zeiten der Sowjetunion bekamen die Ashkensim einen eigenen Friedhof auf dem russischen Teil des Friedhofs. Die jüdischen Traditionen konnten aber hier nicht eingehalten werden. Daher errichtete man in neuerer Zeit einen Zaun um die jüdischen Gräber und baute ein Häuschen für die Friedhofswärter.

Ein Denkmal mit den gefallenen jüdischen Soldaten im großen vaterländischen Krieg fehlt nicht. Ungewohnt sind die Fotografien auf den Grabsteinen. Sie sind sonst absolut unüblich auf jüdischen Grabsteinen.

zu den Quellen und der Literatur

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