Hagen im Bremischen

Gedenkstein zerstörte Synagoge * Arnold Plesse, Wiki CC-BY SA 3.0

Juden muss es in Hagen bereits im 18. Jh. gegeben haben, denn spätestens 1786 legten sie im nahegelegenen Forst Döhren ihren Begräbnisplatz an. 1861 wurde eine Synagoge errichtet. Im Jahre 1913 wohnten etwa 80 Juden im Ort. Sie wurden nach 1933 entrechtet, verschleppt und zum großen Teil ermordet. Die Synagoge wurde 1938 abgebrannt.


Der Friedhof von Hagen (Bremisch)

Der Friedhof liegt am Ortsrand, im Forst Döhren.

Man verläßt die A 27 (Bremen-Cuxhaven) bei der Anschlußstelle 12 Hagen, und folgt den Wegweisern. Bei der Gabelung kurz nach dem Ortseingang hält man sich links, in Richtung Beverstedt, und folgt dem Amtsdamm bis zu einer Aral-Tankstelle auf der rechten Seite. Kurz danach biegt man rechts ab in den Döhmweg. Nach dem Haus Nr. 17 zweigt links ein schmaler Plattenweg ab, dem man etwa 250 m weit folgt. Auf der rechten Seite ist eine Bank und ein Papierkorb, daneben führt ein Weg in den Wald, nach etwa 25 m ist links das Eingangstor.

Es sind ettwa 80 Gräber aus den Jahren zwischen 1786 und 1936 in einem ziemlich dichten Wald vorhanden.

Der Friedhof erscheint gepflegt.

Stand: März 2006

Dr. Hans-Peter Laqueur


Quellen und Literatur

http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/567838

http://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/h-j/815-hagen-niedersachsen

Kurth, Hans-Dieter, Das Leben in der jüdischen Gemeinde Hagen, Heimatzeitung Hagen, 145/2002

Fotos: Anold Plesse, 2011, wikipedia.org, CC BY-SA 3.0

Fotos, Texte: Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007, Bremerhaven; Layout, Texte: Gisela&Wolfgang Heumann, 2-2019

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